Aktie verliert zweistellig
S.A.G. Solarstrom rutscht in die Verlustzone

Der Solartechnikanbieter S.A.G. Solarstrom ist im vergangenen Quartal in die Verlustzone gerutscht. Das Unternehmen begründete dies unter anderem mit einem starken Preiswettbewerb.

HB FRANKFURT. >Von Januar bis September verbuchte das Freiburger Unternehmen einen Nachsteuerverlust von 1,48 Mill. Euro nach einem Gewinn von 95 000 Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte auf 60 (33) Mill. Euro zu. „Der Markt entwickelt sich deutlich unter den Erwartungen“, erklärte Vorstandssprecher Uwe Ilgemann am Donnerstag. Auf Grund administrativer Hürden könnten Projekte in Spanien und Italien nur verzögert realisiert werden. Auf dem deutschen Markt belasteten gesunkene Verkaufspreise bei konstanten Beschaffungskosten das Unternehmen. Dies werde auch das Jahresergebnis belasten, kündigte S.A.G. Solarstrom an. Bisher lautet die Prognose auf einen Umsatz von 88,4 Mill. Euro bei einem Nachsteuerverlust von 767 000 Euro.

Das Unternehmen will künftig den Direktvertrieb an Privatkunden verstärken, da in diesem Segment die höchste Rentabilität zu erwarten sei. Da im kommenden Jahr eine entspanntere Beschaffungssituation zu erwarten sei, zeichne sich eine Erhöhung der Margen ab. S.A.G. konzipiert und baut Solarkraftwerke, legt Solar-Beteiligungsfonds auf und kümmert sich um die technische Betreuung von Solaranlagen.

Die Aktie von S.A.G. Solarstrom verlor am Donnerstag mehr als 13 Prozent und schloss bei 2,45 Euro.

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