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Impfstoffe sollen Glaxo Milliarden bescheren

Europas größter Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) will in den kommenden fünf Jahren fünf neue Impfstoffe an den Markt bringen. Davon erwartet sich das Untenehmen ein Geschäftsvolumen zwischen sechs und zehn Milliarden Pfund (neun bis 15 Milliarden Euro).

HB LONDON. Traditionell gilt das Geschäft mit Impfstoffen als eines, das angesichts niedriger Preise nur geringes Wachstum erzeugt. Glaxo zufolge ändert sich dies aber. „Der weltweite Markt für Impfstoffe ist nun für ein beschleunigtes Wachstum bereit“, sagte der Chef der GSK-Pharmasparte David Stout in London.

Glaxo-zu. In den vergangenen zwölf Monaten haben die Papiere acht Prozent besser abgeschnitten, als der gesamte europäische Pharmasektor.

Einige neue Impfstoffe werden Glaxo zufolge zu regelrechten Kassenschlagern werden, mit Umsätzen von mehr als einer Milliarde Dollar im Jahr. 2004 trugen Impfstoffe mit 1,2 Milliarden Pfund sechs Prozent zum Gesamtumsatz Glaxos bei. Dieser Anteil wird Experten zufolge in den kommenden Jahren zunehmen.

Die größte Aufmerksamkeit gilt dem Impfstoff Cervarix, Glaxos neuer Hoffnung im Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs. Analysten trauen ihm Umsätze zwischen einer und vier Milliarden Dollar pro Jahr zu. Allerdings hängt die Perspektive davon ab, wie weit Glaxo bei der Markteinführung hinter der des weiter entwickelten Produkts Gardasil des US-Rivalen Merck hinterherhinkt.

Glaxo bekräftigte seine Pläne, im kommenden Jahr die europäische Marktzulassung für Cervarix zu beantragen. Ein Datum für einen Antrag in den USA nannte das Unternehmen aber nicht, da die Verhandlungen mit der Regulierungsbehörde FDA noch nicht abgeschlossen waren.

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