Aktienkurs fiel nachbörslich
Amgen-Gewinn durch Übernahmekosten geschmälert

Der weltgrößte Biotechnologiekonzern Amgen hat im dritten Geschäftsquartal wegen der Aufwendungen für die Übernahme der Tularik Inc weniger verdient.

HB NEW YORK. Zugleich hob das Unternehmen die Gewinn- und Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. Dennoch fiel der Aktienkurs nachbörslich.

Der Netto-Gewinn sei im Vierteljahr auf 236 Millionen Dollar oder 18 Cent je Aktie von 612 Millionen Dollar oder 46 Cent pro Anteilschein vor einem Jahr gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz sei dank einer kräftigen Absatzsteigerung des Anämie-Medikaments für Nieren- und Krebspatienten, Aranesp, um 23 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar ausgeweitet worden. Ohne Sonderfaktoren sei der Gewinn je Aktie um 21 Prozent auf 64 Cent gestiegen und habe damit die Analystenprognosen von durchschnittlich 62 Cent übertroffen.

Für das Gesamtjahr hob Amgen die Prognose für den Gewinn je Aktie auf 2,38 bis 2,43 Dollar an von zuvor geschätzten 2,30 bis 2,40 Dollar. Der Umsatz werde in einer Spanne von 10,3 Milliarden bis 10,6 Milliarden Dollar erwartet, entgegen der früheren Annahme von 9,7 Milliarden bis 10,4 Milliarden Dollar.

Amgen-Aktien fielen nachbörslich auf 54,60 Dollar von 56,41 Dollar bei Schluss der Nasdaq.

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