Aktienkurs sinkt
Rhodia rutscht in die roten Zahlen

Der französische Hersteller von Spezialchemikalien Rhodia ist im zweiten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Das Unternehmen sagte am Freitag zudem ein schwieriges zweites Halbjahr voraus.

Reuters PARIS. Im zweiten Quartal sei ein Netto-Verlust von 87 Millionen Euro verzeichnet worden nach einem Reingewinn von zwölf Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen, an dem der deutsch-französische Pharmakonzern Aventis beteiligt ist, am Freitag in Paris mit. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) sei auf 123 (Vorjahr 227) Millionen Euro gesunken. Der Umsatz verringerte sich ebenfalls auf 1,4 (1,7) Milliarden Euro. Der schwächere Dollar, hohe Rohstoffpreise und eine schwache Nachfrage hätten das Ergebnis belastet, hieß es.

Angesichts der eingetrübten Aussichten werde das Unternehmen wahrscheinlich sein Ziel verfehlen, 2003 die angepeilte Verschuldungsquote gemessen am Ebitda zu erreichen. Aventis hatte im April seine Beteiligung an Rhodia auf 15,3 Prozent von 25,2 Prozent reduziert.

Rhodia-Aktien verloren stärker als der Pariser Gesamtmarkt um 4,26 Prozent auf 5,40 Euro.

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