Aktionäre stimmten Aktieneinzug zu
Adidas will Salomon-Erlös für Aktienrückkauf nutzen

Der Sportartikelhersteller Adidas will mit dem Erlös aus dem Verkauf der Wintersport- und Outdoorsparte Salomon sein Aktienrückkaufprogramm finanzieren und das Kerngeschäft stärken.

HB FÜRTH. „Der Erlös aus dieser Transaktion wird uns einen größeren Spielraum geben, um unsere Kernkompetenzen künftig nach unserem Ermessen zu verstärken“, sagte Adidas-Chef Herbert Hainer auf der Hauptversammlung des Unternehmens am Mittwoch in Fürth.

Zudem könne der Erlös helfen, wie geplant bis zu zehn Prozent der eigenen Aktien zurückzukaufen, fügte er hinzu. Adidas hatte am Montag bekannt gegeben, die 1997 erworbene Salomon für 485 Millionen Euro an die finnische Amer Sports zu verkaufen. Die Transaktion soll bis Ende September abgeschlossen sein.

Mit dem Verkauf zieht sich Adidas aus dem Wintersportgeschäft zurück und konzentriert sich auf sein Kerngeschäft mit Schuhen, Bekleidung und Golf. „Wir sind hier sehr stark, aber es gibt auch noch viel zu tun“, sagte Hainer.

Amer Sports mit den Marken Wilson und Atomic könne von einer Zusammenlegung der Produktion profitieren, sagte Hainer zur Trennung von Salomon. „Amer Sports ist auf Grund ihrer Kompetenz im Bereich Wintersport ein idealer Partner, um Salomon weiter voranzubringen“, sagte er. Unter dem Dach von Adidas sei das nicht möglich gewesen.

Kritik von Aktionärsvertretern, durch den Verkauf von Salomon rund 700 Millionen Euro versenkt zu haben, wies Hainer zurück. Im Preis von 1,2 Milliarden Euro, den Adidas damals für Salomon bezahlt habe, sei auch das Golfgeschäft TaylorMade enthalten gewesen, das im Konzern bleibe. „700 Millionen Euro bis eine Milliarde Euro würden wir erlangen, wenn wir TaylorMade verkaufen würden“, führte Hainer aus. „Wenn sie die beiden Beträge zusammen nehmen, sind wir da wo wir waren.“

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