Aktionärsklage wegen Milliardenausschüttung
Gericht verschiebt Altana-Verhandlung

Das Landgericht Frankfurt verhandelt die Klage zweier Altana-Aktionäre wegen des Milliardengewinns aus dem Verkauf der Pharmasparte später als zunächst geplant. Statt für den 2. Oktober sei der Verhandlung nun für den 13. November geplant, sagte der Vorsitzende Richter Stefan Möller am Dienstag.

HB FRANKFURT. Die Altana-Aktionäre Klaus Zapf und Pomoschnik Rabotajet GmbH hatten beim Landgericht Frankfurt Klage gegen den Beschluss der Altana-Hauptversammlung zur Verwendung des Bilanzgewinns eingelegt.

Altana hatte seine Pharmasparte für 4,7 Mrd. Euro an die dänische Pharmagruppe Nycomed verkauft und konzentriert sich damit ganz auf das übrig gebliebene kleinere Geschäft mit Spezialchemikalien. Aus dem Verkaufserlös der Pharmasparte hat Altana eine Sonderdividende von 33 Euro ausgeschüttet. Dazu kamen eine Bonusdividende sowie die reguläre Dividende, womit jedem Altana-Aktionär insgesamt 34,80 Euro je Aktie zuflossen. Den Löwenanteil der Ausschüttung streicht Großaktionärin Susanne Klatten weitgehend steuerfrei ein. Die Erbin der Quandt-Unternehmerdynastie hielt zuletzt knapp mehr als die Hälfte aller Altana-Aktien. Die Kleinanleger müssen das Geld jedoch versteuern.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%