Aktuelle Studie
Mit Medizintechnik könnten Milliarden eingespart werden

Medizintechnik gilt offenbar zu Unrecht als Kostentreiber im Gesundheitswesen. In einer gemeinsamen Studie mit der Unternehmensberatung Droege & Partner identifizierte der Berliner Professor Marc Kraft zehn Innovationen, die dem Gesundheitssystems bei einer flächendeckenden Nutzung jährliche Einsparungen von mehr als 800 Millionen Euro im Jahr ermöglichen würden.

FRANKFURT. Das Spektrum der Studie, die dem Handelsblatt vorliegt, reicht von einem Wasserspar-Anschluss für Dampfsterilisatoren im Krankenhaus bis zum Operationsmikroskop für minimalinvasive Eingriffe.

Das größte Einsparpotenzial identifizierten die Autoren bei einem Software-System, mit dem sich künstlich beatmete Patienten schneller von der Maschine entwöhnen lassen. Es könnte das System durch geringere Sach- und Personalkosten um mehr als 600 Millionen Euro im Jahr entlasten und gleichzeitig das Risiko tödlicher Infektionen erheblich senken.

Nach Einschätzung des Industrieverbands Spectaris, der die Studie anlässlich der bevorstehenden Eröffnung der Düsseldorfer Medizintechnik-Messe Medica veröffentlichen wird, könnten die deutschen Krankenhäuser die Beitragszahler um eine Milliarde Euro im Jahr entlasten, wenn sie verstärkt in innovative Medizintechnik investierten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%