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Quartalszahlen im Überblick

Am Freitagmorgen gab es noch einige weitere Quartalsberichte von Unternehmen aus der zweiten Reihe. Dazu gehörten MVV Energie, die IVG Immobilien AG, Homag, Koenig & Bauer, Zapf, Leifheit und der Schweizer Uhrenhersteller Swatch. Und das Bild ist wie bei den Großkonzernen: Während der Versorger sich gut schlagen, haben die anderen Unternehmen Probleme.

HB DÜSSELDORF. Auch am Freitag berichteten noch einmal mehrere Unternehmen aus der zweiten Reihe über das zweite Quartal. So verkündete der Maschinenbauer Homag aus Schopfloch im Schwarzwald, dass er aufgrund der Wirtschaftskrise im laufenden Jahr rote Zahlen schreiben werde.

Trotz einer Verbesserung der Auftragslage im zweiten Quartal werde das operative Ergebnis vor Sondereffekten leicht negativ ausfallen, teilte Homag am Freitag in seinem Halbjahresbericht mit. Darin seien die Kosten für den Stellenabbau und das laufende Sparprogramm noch nicht enthalten, die der für die Möbel- und Bauindustrie tätige Konzern zuletzt mit zehn Mio. Euro beziffert hatte. Homag hatte bislang erwartet, trotz der Flaute auf den Märkten 2009 ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Sanierungskosten ausweisen zu können.

Im ersten Halbjahr verbuchte Homag einen Umsatzrückgang um 46,5 Prozent auf 241 Mio. Euro. Der Auftragseingang brach auf 176 von 401 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum ein. Der Nettoverlust belief sich vor Anteilen Dritter auf 19,3 Mio. Euro. Im Vorjahr hatte der Maschinenbauer noch 21,9 Mio. Euro verdient.

Im laufenden Jahr will Homag insgesamt 1 400 der zuletzt 5 400 Stellen abbauen. „Das Hauptaugenmerk liegt unverändert darauf, die Kapazitäten an die geringe Auftragslage anzupassen“, teilte der zum Jahresende ausscheidende Vorstandschef Joachim Brenk im Halbjahresbericht mit. Die Erlöse lägen Ende 2009 voraussichtlich rund 40 Prozent unter dem Vorjahresumsatz von 856 Mio. Euro. Mittelfristig plane Homag einen Jahresumsatz von 600 Mio. Euro.

Der angeschlagene Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer (KBA) aus Würzburg ist im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Das Ergebnis nach Steuern lag mit 46,8 Mio. Euro im Minus; im Vorjahreszeitraum hatte es noch ein Plus von 6,8 Mio Euro gegeben. Der Konzernumsatz sank um 31 Prozent auf 452,8 Mio. Euro. Dennoch sieht KBA Anzeichen für eine leichte Erholung: Im Geschäftsfeld Bogendruckmaschinen sei seit vier Monaten ein Aufwärtstrend zu erkennen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Für das Gesamtjahr bekräftigte KBA das Umsatzziel von 1,2 Mrd. Euro. Vor Steuern soll ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden.

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