Akuter Mangel sorgt für Ausnahme
USA genehmigen Import von Impfstoff aus Dresden

Die US-Gesundheitsbehörden haben wegen eines akuten Mangels an Grippe-Impfstoffen die Einfuhr von vier Millionen Dosen aus einem deutschen Arzneimittelwerk in Dresden genehmigt.

HB WASHINGTON. Die Entscheidung sei nach einer ausführlichen Überprüfung des Herstellungsprozesses durch die US-Arzneimittelbehörde FDA gefallen, sagte Gesundheitsminister Tommy Thompson am Dienstag in Washington. Der Impfstoff Fluarix wird in einem Werk des Pharmaunternehmens GlaxoSmithKline in Dresden hergestellt. 1,2 Millionen Dosen sollen nach den Worten von Thompson noch in diesem Monat importiert werden. Die Patienten müssten dann eine Erklärung unterzeichnen, dass sie auf die Risiken des Medikaments hingewiesen worden seien, sagte Lester Crawford vom Gesundheitsministerium.

In den Vereinigten Staaten ist ein Engpass an Grippe-Impfstoffen entstanden, nachdem einem Impfstoffhersteller vorübergehend die Lizenz entzogen worden war. Innerhalb der kommenden drei Jahre rechnet Thompson mit mindestens vier Anbietern. In diesem Jahr sei man gezwungen gewesen, mit nur einem Hersteller zusammenzuarbeiten.

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