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30.09.2008 
Mehr operative Verantwortung

Alan Hippe bleibt Conti-Finanzvorstand

Der Autozulieferer Continental sucht nun doch keinen neuen Finanzchef. Der als Interimslösung vorgesehene Amtsinhaber Alan Hippe bekleidet den Posten weiter, übernimmt aber zugleich im Vorstand mehr Verantwortung für das operative Geschäft.

HB FRANKFURT. Wie der Konzern am Dienstag in Hannover mitteilte, leitet Hippe künftig auch die Rubber-Group, die aus den Sparten Pkw-Reifen, Nutzfahrzeugreifen und ContiTech gebildet wird.

Hippe sollte ursprünglich das Finanzressort abgeben und im Gegenzug dafür mehr operative Aufgaben im Vorstand übernehmen. Ein passender Nachfolger für den Posten des Finanzvorstands wurde aber offenbar nicht gefunden. Die Berufung des Deutsche-Post-Managers Michael Krause scheiterte Kreisen zufolge am neuen Conti-Großaktionär Schaeffler.

Als der frühere Vorstandschef Manfred Wennemer wegen der Niederlage im Kampf gegen den Einstieg der Schaeffler-Gruppe zurücktrat, galt Hippe als ein möglicher Nachfolger. Das Rennen machte allerdings der damalige Technikvorstand Karl-Thomas Neumann, Hippe wurde zum Vize-Vorstandschef ernannt.

Der Conti-Aufsichtsrat beschloss am Dienstag weitere Verantwortlichkeiten im Vorstand. Conti-Chef Neumann leitet demnach die aus den Divisionen Chassis & Safety, Interior und Powertrain formierte Automotive-Group. Die Führung der Spezialschlauchsparte ContiTech übernimmt Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente wie erwartet von dem in den Ruhestand gehenden Gerhard Lerch. Vorstand Hans-Joachim Nikolin leitet weiterhin die Division Lkw-Reifen.

Unverändert bleibt auch die operative Führung der Divisionen innerhalb der Automotive-Group bei Ralf Cramer (Chassis & Safety), Helmut Matschi (Interior) und Neumann (Powertrain).

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