Allergan kauft Zeltiq Botox-Konzern übernimmt Fettzellen-Entferner

Allergan setzt seine Einkaufstour fort: Der Pharmariese, bekannt als Botox-Hersteller, übernimmt für knapp 2,5 Milliarden Dollar das Unternehmen Zeltiq. Dieses hat sich auf die Reduktion von Körperfett spezialisiert.
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Der Konzern befindet sich auf einer Einkaufstour, nachdem im April ein 160 Milliarden Dollar schwerer Zusammenschluss mit dem Viagra-Hersteller Pfizer am Widerstand der US-Behörden scheiterte. Quelle: Reuters
Allergan

Der Konzern befindet sich auf einer Einkaufstour, nachdem im April ein 160 Milliarden Dollar schwerer Zusammenschluss mit dem Viagra-Hersteller Pfizer am Widerstand der US-Behörden scheiterte.

(Foto: Reuters)

New YorkDer Botox-Hersteller Allergan will das auf die Reduktion von Körperfett spezialisierte Unternehmen Zeltiq für knapp 2,5 Milliarden Dollar übernehmen. Der Pharmariese mit Sitz in Dublin teilte am Montag mit, er wolle 56,50 Dollar je Aktie zahlen. Das ist ein Aufschlag von mehr als 14 Prozent auf den Schlusskurs des Zeltiq-Papiers vom Freitag. Mit der Übernahme will sich Allergan Zugriff auf Zeltiqs spezielle Technik zur Entfernung von Körperfett sichern. Beim sogenannten Cool Sculpting werden die betroffenen Zellen nicht etwa durch Absaugen zu kosmetischen Zwecken vermindert, sondern durch den lokalen Einsatz von Kälte.

Allergan befindet sich auf einer Einkaufstour, nachdem im April ein 160 Milliarden Dollar schwerer Zusammenschluss mit dem Viagra-Hersteller Pfizer am Widerstand der US-Behörden scheiterte. Allein im vergangenen Jahr nahm der Konzern etwa ein Dutzend Unternehmen ins Visier.

Die größten Pharmakonzerne der Welt
Platz 20: Astellas
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Gemessen am reinen Pharmaumsatz ist Astellas die Nummer zwei der japanischen Pharmaindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf Transplantationsmedizin, Onkologie und Antiinfektiva. Die Japaner kamen im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar.

Platz 19: Boehringer
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Das Labor von Boehringer Ingelheim: Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern ist fest in Familienhand. Die Schwerpunkte liegen auf Mittel gegen Atemwegserkrankungen wie etwa das Lungenmittel Spiriva. Ein weiteres bekanntes Mittel ist Pradaxa, das zur Thrombose-Prävention eingesetzt wird. Geschätzter Umsatz 2015: 12,6 Milliarden Dollar.

Platz 18: Takeda
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Takeda ist der größte japanische Pharmahersteller und bietet Mittel in verschiedenen Therapiegebieten. Die Japaner haben sich 2014 durch die Fusion mit Nycomed deutlich vergrößert und kamen voriges Jahr auf einen Pharmaumsatz von 13,8 Milliarden Dollar.

Platz 17: Allergan
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Allergan hieß früher einmal Actavis und ist unter anderem Hersteller von Botox. 2015 machte das Unternehmen einen Umsatz von 15,1 Milliarden Dollar.

Platz 6: Bayer
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Der größte deutsche Pharmakonzern hat sich im Gegensatz zu dem Jahr 2015 um ganze zehn Platze verbessern können. Der Umsatz 2017: 43,1 Milliarden Dollar. Top-Produkte sind beispielsweise der Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmedikament Eylea.

Platz 15: Novo Nordisk
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Die Produktion von Langzeitinsulin der Firma Novo Nordisk: Der dänische Arzneihersteller ist einer der weltweit führenden Anbieter von Mitteln gegen Diabetes. Er kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 16,1 Milliarden Dollar.

Platz 14: Bristol-Myers Squibb
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Der New Yorker Konzern hat seinen Schwerpunkt bei Mitteln gegen HIV und in der Immunologie, aber auch in der Onkologie. Der Pharmaumsatz lag 2015 bei 16,6 Milliarden Dollar.

Die Zeltiq-Aktie wurde vom vorbörslichen Handel ausgesetzt.

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