13. September: Der LKW-Hersteller MAN bestätigt erstmals, dass er ein konkretes Interesse an der Übernahme des Konkurrenten Scania hat. Es gebe eine industrielle Logik für eine solche Kombination, teilt MAN-Chef Hakan Samuelsson mit. Er will mit der Übernahme zur Nummer eins im europäischen LKW-Markt aufsteigen. Die Kosten des Deals werden auf rund zehn Mrd. Euro geschätzt.
18. September: Der MAN-Vorstoß trifft auf Widerstand: Die beiden Großaktionäre von Scania, Volkswagen und Investor, lehnen das Übernahmeangebot ab. VW pocht auf einen höheren Aktienanteil an einem MAN-Scania-Konzern.
25. September: VW-Chef Pischetsrieder will ein neues Angebot von MAN. Ihn stört, dass die Münchener für B-Aktien mit einfachem Stimmrecht den selben Preis zahlen wollen wie für eine A-Aktie, die ein Mehrfachstimmrecht gewährt.
3. Oktober: Spekulationen um ein mögliches Gegenangebot von VW und Scania für MAN lassen den MAN-Aktienkurs auf ein Allzeithoch steigen.
4. Oktober: Der VW-Konzern übernimmt 15 Prozent an MAN.

