Alles teurer
Biertrinker müssen tiefer in die Tasche greifen

Biertrinker in Deutschland müssen sich auf steigende Bierpreise einstellen. Aufgrund gestiegener Rohstoff- und Produktionskosten solle der Gerstensaft bereits im nächsten Jahr um bis zu zehn Prozent teurer werden, so der Deutsche Brauer-Bund. Doch diese Preissteigerung könnte erst der Anfang sein.

HB BERLIN. Nach Angaben des Deutschen Brauer- Bundes vom Montag werde es im neuen Jahr auf breiter Front zu Preisanhebungen in einer Größenordnung von fünf bis zehn Prozent kommen. Die Branche reagiere damit auf die gestiegenen Kosten für Energie, Glas und Rohstoffe. Der Hopfenpreis habe sich verdoppelt. Braumalz sei heute 84 Prozent teurer als noch vor zwölf Monaten und der Glaspreis sei um 30 Prozent gestiegen, teilte der Verband in Berlin mit. Der Preis für Strom sei um 23 Prozent gestiegen.

„Solche Kostensteigerungen können nicht mehr durch Einsparungen in den Brauereien aufgefangen werden“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Peter Hahn. Ein weiteres Sinken der Erlöse gefährde Betriebe und Arbeitsplätze.

Bei den Brauereien stünden Investitionen an, um sich am Markt behaupten zu können. Bereits im Juni hatten die deutschen Brauer prognostiziert, in den kommenden fünf Jahren seien Bierpreissteigerungen um bis zu 40 Prozent zu erwarten.

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