Alstom
Siemens-Konkurrent rutscht in die roten Zahlen

Ein Milliardenverkauf sorgt für Verluste: Kosten rund um den Zwölf-Milliarden-Euro-Deal mit General Electric lassen Alstom in die roten Zahlen rutschen. Die Franzosen halten dennoch an ihren Zielen fest.

Paris/BerlinKosten im Zusammenhang mit dem Verkauf des Energiegeschäfts an General Electric haben den Siemens-Konkurrenten Alstom in die Verlustzone gedrückt. Im ersten Geschäftshalbjahr zu Ende September sei ein Fehlbetrag von 57 Millionen Euro angefallen nach einem Gewinn von 255 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte der französische Industriekonzern am Donnerstag mit. General Electric übernimmt für rund zwölf Milliarden Euro die Alstom-Energiesparte, um die sich auch Siemens bemüht hatte.

Der Betriebsgewinn aus dem fortgeführten Geschäft bei Alstom legte von April bis September um zehn Prozent auf 167 Millionen Euro zu, während der Umsatz um acht Prozent auf 3,3 Milliarden Euro anzog. Alstom-Chef Patrick Kron sagte, der Konzern habe vor allem von kleinen und mittelgroßen Verträgen profitiert. In Europa seien unter anderem Züge im Heimatmarkt ausgeliefert worden wie auch in Italien. Zugleich seien Wartungsverträge in Großbritannien wie Schweden hinzugekommen.

An seinen Mittelfristzielen hält Alstom fest. Diese sehen früheren Angaben zufolge ein organisches Umsatzwachstum von mehr als fünf Prozent vor. Die Gewinnmarge im operativen Geschäft soll sich auf fünf bis sieben Prozent verbessern.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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