Altana: Chemiekonzern will durch Zukäufe wachsen

Altana
Chemiekonzern will durch Zukäufe wachsen

Der Chemiekonzern Altana hat 2016 dank geringerer Rohstoffkosten den Gewinn deutlich gesteigert und setzt auch im laufenden Jahr auf steigende Gewinne. Konzernchef Martin Babilas fasst dazu Zukäufe ins Auge.
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DüsseldorfDer Spezialchemiekonzern Altana setzt nach einem Gewinnsprung auf weiteres Wachstum im laufenden Jahr. Dazu schaue sich Altana auch nach Zukäufen um, sagte Altana-Chef Martin Babilas am Freitag in Düsseldorf. Kein Thema seien für Altana dabei aber Geschäfte, von denen sich der niederländische Chemieriese Akzo Nobel und dessen US-Rivale PPG Industries im Falle eines Zusammenschlusses aus kartellrechtlichen Gründen trennen müssten, machte der Altana-Chef deutlich. Akzo Nobel hatte jüngst eine Übernahmeofferte des US-Konzerns abgewiesen. Altana beobachte die Vorgänge aber genau. Beide Unternehmen gehörten zu den größten Kunden Altanas, sagte Babilas.

Altana hatte im vergangenen Jahr unter anderem dank geringerer Rohstoffkosten den Gewinn deutlich in die Höhe geschraubt. Der operative Gewinn (Ebitda) legte um 16 Prozent auf 453 Millionen Euro zu, unter dem Strich blieben 210 (158) Millionen Euro, die Eigenkapitalquote lag zum Jahresende bei 68 Prozent. Die Altana-Eignerin Susanne Klatten erhalte für 2016 aber keine Ausschüttung - dies liege auch an Zukäufen und Ausdruck des Vertrauens der Anteilseigner. Ohne Übernahmen will Altana den Umsatz 2017 um zwischen zwei und fünf Prozent steigern. Im Vorjahr waren es zwei Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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