Amag
Sinkender Aluminiumpreis schmälert Gewinn

Der Gewinn der österreichischen Aluminiumfirma Amag ist im ersten Quartal zurückgegangen. Das lag vor allem an den sinkenden Rohstoffpreisen.
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WienDie österreichische Aluminiumfirma Amag hat im ersten Quartal angesichts sinkender Aluminiumpreise weniger verdient. Der Gewinn ging um fünf Prozent auf 18,7 Millionen Euro zurück, wie die Firma am Freitag mitteilte. Amag liefert Aluminiumbleche, -platten und -bänder für Autos und Flugzeuge sowie für die Baubranche.

Die Auftragslage sei trotz des Rückgangs weiterhin gut, erklärte die oberösterreichische Firma. Eine konkrete Prognose für das laufende Jahr wagte Amag dennoch nicht. „Die absehbar positive Entwicklung des Aluminiumverbrauches lässt den Vorstand weiterhin mit einem vorsichtigen Optimismus in das Jahr 2012 blicken“, hieß es lediglich. Im vergangenen Jahr hatte die Firma ihren Nettogewinn dank der robusten Nachfrage aus der Auto-, Flugzeug- und Bauindustrie um gut 16 Prozent auf 88,1 Millionen Euro gesteigert.

Zu Jahresbeginn hat das Unternehmen mit dem Ausstieg des Finanzinvestors One Equity Partners, der 34,5 Prozent der Aktien hatte, einen neuen Großaktionär bekommen: 29,9 Prozent der Aktien hat die Industrie-Holding B&C übernommen - die restlichen knapp fünf Prozent die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die nun insgesamt gut 16 Prozent der Stimmrechte hält.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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