Amerikaner stehen Schlange US-Automarkt boomt – nur nicht für VW

Das muss wehtun: Während der US-Automarkt boomt, wird die Marke VW in dem Riesenland immer weniger Wagen los. Immerhin gibt es die Schwestern Audi und Porsche, die die Scharte auswetzen.
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Passat-Limousinen werden im VW-Werk in Chattanooga gefertigt: Im Juli verkaufte die Kernmarke von Europas größtem Autobauer knapp 15 Prozent weniger Wagen als ein Jahr zuvor. Quelle: dpa

Passat-Limousinen werden im VW-Werk in Chattanooga gefertigt: Im Juli verkaufte die Kernmarke von Europas größtem Autobauer knapp 15 Prozent weniger Wagen als ein Jahr zuvor.

(Foto: dpa)

DetroitDie Amerikaner kaufen wieder so viele Autos wie zu den Zeiten vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Im Juli meldeten die Marktführer General Motors, Ford und Toyota Zuwachsraten gegenüber dem Vorjahresmonat von neun Prozent und mehr. Vor allem im Falle von GM ist dies bemerkenswert, kämpft der Opel-Mutterkonzern doch gerade mit der größten Rückrufwelle der Firmengeschichte. Die Marke VW dagegen musste mangels frischer Modelle erneut einen Rückgang hinnehmen.

„Amerikanische Familien sind in Sachen Wirtschaft so zuversichtlich gestimmt wie schon lange nicht mehr“, erklärte GM-Verkaufschef Kurt McNeil am Freitag in Detroit. „Die Verkäufe waren durch die Bank stark.“ Besonders gut liefen nach seinen Worten jedoch SUV-Geländewagen. Insgesamt wurde der Konzern mehr als eine Viertelmillion Autos los.

Ford und Toyota kamen jeweils über 210.000 Stück, wobei die Japaner sich sogar auf Rang zwei in der Rangliste vorschoben. Die Fiat-Tochter Chrysler legte dank der Geländewagen-Marke Jeep um 20 Prozent auf knapp 168.000 Autos zu.

Volkswagen dagegen findet in den USA weiterhin nicht zurück in die Erfolgsspur. Im Juli verkaufte die Kernmarke von Europas größtem Autobauer mit rund 30.500 Neuwagen knapp 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das war der 16. Monat in Folge mit schrumpfenden Verkaufszahlen; fast alle Modelle fanden weniger Interessenten als im Juli 2013. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von fast 14 Prozent auf knapp 210.000 verkaufte Autos.

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