An RWE-Tochter American Waters kein Interesse
Veolia liebäugelt mit Thames-Water-Kauf

HB PARIS. Der französische Wasserversorger Veolia schaut sich nach den Worten von Vorstandschef Henri de Proglio die zum Verkauf stehenden Wassergeschäfte in den USA und Großbritannien des Essener RWE-Konzerns an.

„Wir werden uns die Unterlagen anschauen, bevor wir uns entscheiden“, sagte de Proglio auf einer Pressekonferenz des weltgrößten Wasserversorgers am Montag in Paris. Der Kauf der US-Tochter von RWE, American Water Works, sei allerdings nicht sehr wahrscheinlich, fügte er hinzu. Eine RWE-Sprecherin lehnte einen Kommentar zu den Aussagen ab.

RWE hatte im November angekündigt, sich von der britischen Tochter Thames Water und American Water Works zu trennen und sich auf das Strom- und Gasgeschäft zu konzentrieren. Der Wert der Töchter wird auf insgesamt 16 Mrd. Euro geschätzt. An dem britischen Geschäft ist unter anderem der Finanzinvestor Terra Firma interessiert. Für American Water Works, auf die RWE im vergangenen Jahr 759 Mill. Euro abschreiben musste, hat der Konzern auch einen Börsengang ins Auge gefasst.

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