Analsyten stufen Volvo weiterhin als "Neutral" ein
Volvo hebt die Absatzprognose an

Volvo gibt Gas. Im dritten Quartal hat der weltweit zweitgrößte Lastwagen-Hersteller den operativen Gewinn deutlich gesteigert. Volvo erhöhte auch seine Absatzprognose für den europäischen und nordamerikanischen Markt.

HB STOCKHOLM. Der Lastwagen-Bereich ist der einzige Lichtblick im schwachen Autosektor. Die Hersteller verzeichneten steigende Nachfrage infolge der weltweiten Wirtschaftserholung. Bereits zuvor hatte der weltweit größte Lastwagenhersteller DaimlerChrysler erklärt, die Marktbedingungen seien gut bei einer aufkeimenden Nachfrage in Europa. Auch die kleineren Konkurrenten MAN und Scania profitierten vom weltweiten Aufschwung.

Volvo wies am Freitag für die drei Monate zum Ende September einen Anstieg des operativen Gewinns auf 2,79 Milliarden schwedische Kronen (308 Millionen Euro) von 1,62 Milliarden skr im Vorjahr aus. Der Vorsteuergewinn habe allerdings nach Abschreibungen in Höhe von 1,3 Milliarden skr nur 1,4 Milliarden skr betragen. Die Abschreibungen hingen mit der Umstrukturierung der britischen Bustochter Henlys zusammen. Der Umsatz belief sich den Angaben zufolge auf 45,87 Milliarden skr und lag damit über der durchschnittlichen Analysten-Prognose von 46,56 Milliarden skr.

Volvo erhöhte nach eigenen Angaben seine Absatzprognose 2004 für den nordamerikanischen Markt auf rund 240.000 Lastwagen und für den europäischen Markt auf 254.000 Lastwagen. Im Jahr 2005 werde ein Wachstum des Marktes um 15 bis 20 Prozent in Nordamerika und um etwa fünf Prozent in Europa erwartet, hieß es weiter.

Konzernchef Leif Johansson lobte die Lage beim zweitgrößten Lkw und Bus-Hersteller nach Daimler-Chrysler als „geprägt von starkem Wachstum und erhöhter Gewinnträchtigkeit“.

Der Kurs der Volvo-Aktie stieg an der Stockholmer Börse im Vormittagshandel um 4,50 skr auf 266,00 skr.

Die WestLB bekräftigt die Einstufung "Neutral" und das Kursziel von 290 Schwedischen Kronen für Volvo. Die Ergebnisse des dritten Quartals seien aufgrund der schwachen Entwicklung in der Baumaschinensparte etwas schwach ausgefallen, so die Analysten.

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