Analyst mit Zahlen zufrieden
Givaudan setzt auf organisches Wachstum

Ein rückläufiges Aromengeschäft hat bei Givaudan für einen Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2005 gesorgt. Der Reingewinn litt unter einem gestiegenen Nettofinanzaufwand.

HB ZÜRICH. So sank der Gewinn in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum an den Rechnungslegungsstandard IFRS angepassten Vorjahresergebnis um knapp neun Prozent auf 208 Mill. sfr, wie der weltgrößte Duftstoff- und Aromenkonzern am Dienstag mitteilte. Analysten hatten lediglich mit 193 Mill. sfr gerechnet. Der Umsatz sank um über zwei Prozent auf 1368 Mill. sfr.

Für das Gesamtjahr 2005 rechnet Givaudan weiterhin damit, ein gutes Resultat zu erzielen und seine führende Marktposition zu verteidigen. Givaudan betonte, dass an dem Ziel trotz des herausfordernden Umfelds und einer hohen Vergleichsbasis festgehalten werde. Zukäufen wird eine Absage erteilt: Zur Steigerung des Unternehmenswerts wolle Givaudan sich auf organisches Wachstum konzentrieren.

„Die Ergebnisse sind besser als erwartet, die Profitabilität ist gut und es gibt keine Überraschungen“, sagte Helvea-Analyst Patrick Lambert in einer ersten Reaktion. Nach Givaudan-Angaben habe ein höherer Finanzaufwand den Gewinn im Halbjahr schwinden lassen. So sei ein Finanzverlust von 13 Mill. sfr angefallen, nachdem im Vergleichshalbjahr noch sechs Mill. sfr Finanzgewinn erzielt werden konnten.

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