Analysten bewerten die Pläne positiv
Adidas liebäugelt mit Golfball-Hersteller Top-Flite

Der Sportartikelkonzern Adidas-Salomon hat sein Interesse an einer Übernahme des unter Gläubigerschutz stehenden Golfball-Herstellers Top-Flite bestätigt.

Reuters HERZOGENAURACH. Eine Firmensprecherin sagte am Dienstag in Herzogenaurach, das Unternehmen habe bei dem zuständigen US-Konkursgericht offiziell Interesse an einer Übernahme bekundet. Mit der Übernahme wolle Adidas sein Golfgeschäft weiter stärken.

In Branchenkreisen hieß es, Adidas habe laut Gerichtsakten 126 Mill. Dollar geboten. Die Versteigerung werde am 20. August beginnen. Als weiterer Interessent sei der US-Golfausrüster Callaway bekannt. Top-Flite hatte nach Kapitel elf des Konkursgesetzes Gläubigerschutz angemeldet.

Analysten der Investmentbank Merck Finck & Co bewerteten die Kaufabsicht von Adidas positiv. Der Konzern würde seinen Marktanteil im Geschäft mit Golfbällen von acht auf 25 % ausbauen, hieß es in einer Mitteilung. Erst im Januar hatte Adidas die Golfmarke Maxfli übernommen.

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