Analysten sind positiv überrascht
Pharmasparte verschönt Johnson & Johnson die Bilanz

Der US-Medizintechnik- und Arzneimittelhersteller Johnson & Johnson hat im dritten Quartal Gewinn und Umsatz gesteigert. Dank des starken Geschäfts in der Sparte Pharma übertraf der Konzern sogar die Erwartungen des Marktes.

HB NEW YORK/NEW BRUNSWICK. Das im Dow-Jones-Index gelistete Unternehmen teilte am Dienstag vor US-Börsenbeginn mit, vor allem die starken Umsätze mit verschreibungspflichtigen Medikamenten hätten zum Gewinnanstieg beigetragen. Der Gewinn stieg demnach im abgelaufenen Quartal auf 2,3 Milliarden Dollar von 2,1 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum gestiegen. Der Gewinn je Aktie habe sich auf 78 Cent von 69 Cent erhöht, hieß es in der Mitteilung weiter. Der Umsatz nahm den Angaben zufolge um 10,5 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar zu. Beim weltweiten Pharmaumsatz sei dabei ein Anstieg um 13,4 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar verzeichnet worden.

Analysten hatten bei dem Konsumgüter- und Pharmahersteller mit einem Ergebnis je Anteilsschein von 0,76 Dollar gerechnet. Besonders die starke Entwicklung der Mittel „Risperdal“, „Duragesic“, „Topamax“ und “Remicade“ hätten das Umsatzwachstum in dem Bereich angekurbelt, hieß es weiter.

Auch mit dem Umsatzplus von 10,5 % auf 11,55 Milliarden Dollar im dritten Quartal hatte Johnson & Johnson die Erwartungen der Analysten übertroffen. Sie hatten bei dem Konzern mit einem Erlös von 11,3 Milliarden Dollar gerechnet. Die Erhöhung begründete der Konzern mit einem operativen Wachstum von 7,7%. Günstige Währungswechselkurse hätten einen Wachstumsbeitrag von 2,8 % gehabt. Der Umsatz sei im Inland um 5,9 % und im Ausland um 17,9% geklettert.

Die Konzentration von Johnson & Johnson auf den Bereich Gesundheitsprodukte habe dem Unternehmen weiter gute Dienste beim zunehmenden Wettbewerb erwiesen, erklärte Chairman und CEO William C. Weldon in einer Pressemitteilung des Konzerns.

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