Analystenerwartungen nicht ganz getroffen
Sanofi-Aventis verbucht Umsatzplus

Der weltweit drittgrößte Pharmakonzern Sanofi-Aventis hat im abgelaufenen Quartal seinen Umsatz deutlich erhöht. Der frisch fusionierte Konzern hat dabei aber etwas unter den durchschnittlichen Analystenerwartungen gelegen. Mit seinem Bericht präsentierte der neue Pharmariese, der weltweit den dritten Platz unter den Größen der Branche belegt, erstmals Geschäftsergebnisse.

HB PARIS. Begünstigt durch Erlöszuwächse bei Krebsmedikamenten und Blutverdünnungsprodukten sei auf vergleichbarer Basis ein Umsatzzuwachs von 10,7 % auf 6,49 Mrd. € erzielt worden, teilte Sanofi-Aventis am Donnerstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Umsatz in einer Spanne von 6,38 bis 6,79 Mrd. € gerechnet. Im Durchschnitt wurden 6,59 Mrd. € erwartet.

„Es gab eine gute Performance von den drei Top-Produkten, aber wie erwartet einige Schwäche bei Taxotere und Allegra“, kommentierte ING-Analyst Max Herrmann die Zahlen. Der Experte hat die Sanofi-Aventis-Aktie zur Zeit mit „Halten“ eingestuft. An der Parfiser Börse legte die Sanofi-Aventis-Aktie im frühen Handel um 0,44 % auf 57,15 € zu.

Der Umsatz mit dem Blutverdünnungsmittel Plavix legte im dritten Quartal um 23 % zu, das Krebsmedikament Eloxatin erwirtschaftete ein Umsatzplus von knapp 60 %. Beim Allergiemittel Allegra verzeichnete der Konzern allerdings einen Umsatzrückgang von drei Prozent. Das Krebsmittel Taxotere verbuchte einen Umsatzzuwachs von neun Prozent im Quartal.

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