Analystenerwartungen verfehlt
Reebok schwächelt in Europa

Der US-Sportartikelhersteller Reebok hat wegen einer schwächeren Geschäftsentwicklung in Großbritannien, Frankreich und Italien unter Ausklammerung von Wechselkursveränderungen im ersten Quartal 2004 einen Umsatzrückgang verbucht.

HB NEW YORK. Insgesamt wurden Gewinn und Umsatz im Quartal dank einer starken Geschäftsentwicklung am Heimatmarkt zwar gesteigert, die Analystenerwartungen aber dennoch verfehlt. Reebok-Aktien gaben nach Veröffentlichung der Quartalszahlen mehr als fünf Prozent auf 39,68 % nach - der stärkste Einbruch seit 18 Monaten.

In den ersten drei Monaten sei der Gewinn auf 41,1 Mill. Dollar oder 63 Cent je Aktie von 40,8 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte das in Canton im US-Bundesstaat Massachusetts am Donnerstag mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 68 Cent je Aktie gerechnet.

Der Umsatz sei um vier Prozent auf 831,9 Mill. Dollar geklettert, teilte der Adidas- und Puma- Konkurrent weiter mit. Ohne Unterstützung des schwachen Dollar, der die Wettbewerbsposition von US-Unternehmen im internationalen Handel begünstigt, wäre der Umsatz um rund ein Prozent gesunken. Analysten hatten einen Erlös von 844,7 Mill. Dollar prognostiziert. Reebok ist nach Umsatz der zweitgrößte US-Sportartikelhersteller nach Nike.

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