Analystenerwartungen wurden dennoch übertroffen
Eli Lilly verdient weniger

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat im ersten Quartal einen leichten Gewinnrückgang verzeichnet und seine Geschäftserwartungen für das Gesamtjahr bekräftigt. Sonderbelastungen wie etwa durch den Kauf eines Forschungsunternehmens hätten die steigenden Umsätze, unter anderem durch das Potenzmittel Cialis, wieder aufgezehrt, teilte das in Indianapolis ansässige Unternehmen am Montag mit.

HB NEW YORK. Den Gewinn in den ersten drei Monaten bezifferte Eli Lilly mit 400 Millionen Dollar oder 37 Cent je Aktie nach 407 Millionen Dollar oder 38 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum. Damals hatten Wertberichtigungen und Umstrukturierungskosten in Höhe von 350 Millionen Dollar den Gewinn belastet.

Ohne Sonderbelastungen verdiente Eli Lilly im ersten Quartal 70 Cent je Aktie und lag damit über den durchschnittlichen Analysten-Erwartungen von 66 Cent je Aktie. Besonders stark erwies sich im ersten Quartal das Potenzmittel Cialis mit einem Umsatz von 108 Millionen Dollar sowie das Medikament gegen Konzentrationsschwäche, Strattera, mit einem Umsatz von 141 Millionen Dollar.

Für das Gesamtjahr 2004 werde mit einem Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 2,80 bis 2,85 Dollar gerechnet, teilte Eli Lilly weiter mit. Im zweiten Quartal erwartete das Unternehmen einen Gewinn von 67 bis 69 Cent je Aktie und lag damit im Rahmen der Analystenerwartungen.

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