Analystenprognosen übertroffen
Lockheed Martin legt bei Umsatz und Gewinn kräftig zu

Der weltgrößte Rüstungskonzern Lockheed Martin hat im zweiten Quartal dank einer starken Nachfrage des Pentagon und anderer Kunden Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Die Auslieferungen von Kampfflugzeugen wurden mehr als verdoppelt.

HB BETHESDA. Auch Raketenstarts, Rüstungselektronik, integrierte Systemen und Informationstechnik waren für den US-Konzern ein gutes Geschäft. Lockheed Martin verdiente im zweiten Quartal dieses Jahres 296 Mill. $ (243 Mill. €) gegenüber 242 Mill. € im Jahr zuvor. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich um 22 % auf 66 (Vorjahr: 54) Cent. Die Wall Street war von 61 Cent je Aktie Gewinn ausgegangen. Der Quartalsumsatz legte um 14 % auf 8,8 Mrd. $ zu.

Der Halbjahresumsatz erhöhte sich auf 17,1 (14,8) Mrd. $ und der Halbjahresgewinn auf 587 (492) Mill. $ oder 1,31 (1,09) $ je Aktie.

„Dank unserer starken Leistungen in den ersten sechs Monaten, befinden wir uns auf dem Weg, unsere operativen und finanziellen Ziele für dieses Jahr zu erreichen“, versicherte Konzernchef Vance Coffman. Lockheed Martin prognostizierte für das Jahr 2004 einen Umsatz von 33,8 Mrd. $ bis 34,8 Mrd. $ und einen Gewinn von 2,50 $ bis 2,60 $ je Aktie.

Das in Bethesda (Maryland) ansässige Unternehmen hatte im ersten Halbjahr 37 (Vorjahr: 15) Kampfflugzeuge vom Typ F-16 2 ausgeliefert und 6 (7) C-130J-Maschinen. Es gab insgesamt 7 (5) Raketenstarts. Lockheed Martin hatte zur Jahresmitte einen Auftragsbestand von insgesamt 35 (37,6) Mrd. $.

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