Analystenprognosen übertroffen
RWE-Geschäft läuft auf vollen Touren

Das Geschäft mit Strom, Gas und Wasser hat dem Essener Versorgungkonzern RWE im ersten Halbjahr 2005 erneut satte Gewinne beschert. Vor allem dank solider Ertragssteigerungen in Kontinentaleuropa befindet sich das Unternehmen weiter auf Wachstumskurs.

HB ESSEN. Das Betriebsergebnis stieg im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 3,455 Mrd. €, teilte RWE am Donnerstag in Essen mit. Analysten hatten im Durchschnitt ein Betriebsergebnis von 3,392 Mrd. € prognostiziert.

Der Nettogewinn lag vor allem wegen eines verbesserten Finanzergebnisses mit 1,427 Mrd. € um fünf Prozent höher, hieß es. Die Nettoschulden wurden zum 30. Juni 2005 weiter verringert auf 11,985 Mrd. € von 12,385 Mrd. € ein Jahr zuvor. Die Nettofinanzschulden will RWE zum Jahresende unter den Vorjahreswert von 12,4 Mrd. € bringen.

Der Umsatz von Deutschlands zweitgrößtem Versorger verringerte sich im Halbjahr wegen Beteiligungsverkäufen leicht auf 20,7 (21,1) Mrd. €. Ohne Sondereinflüsse wie Wechselkursveränderungen wäre der Umsatz um 13 % gestiegen.

RWE bekräftigte, das Betriebsergebnis werde in diesem Jahr ohne Sondereffekte im zweistelligen Prozentbereich wachsen. Als Ergebnisträger sieht der Konzern das kontinentaleuropäische Energiegeschäft und das Wassergeschäft in Großbritannien. Auch das Nettoergebnis werde im einstelligen Prozentbereich zulegen. Ergebnisbelastungen erwartet der Energieriese dagegen aus höheren Steinkohlekosten und dem Kauf von zusätzlichen CO2-Zertifikaten.

2005 stellt RWE für Investitionen in Sachanlagen rund vier Mrd. € zur Verfügung, 600 Mill. € mehr als im Vorjahr. Der Großteil der Investitionen gehe in die Modernisierung von Kraftwerken, hieß es weiter.

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