Angeblich bis zu 1 000 Arbeitsplätze in Gefahr
RWE mit vorsichtigem Stellenabbau-Dementi

Auf einen Zeitungsbericht mit der Ankündigung umfassender Stellenstreichungen im Konzern reagierte der Energieversorger RWE am Samstag verhalten ablehnend: Bei den Umbauplänen im Unternehmen gehe es nicht um Stellenabbau. Dennoch scheinen nicht alle Arbeitsplätze im Konzern sicher zu sein.

HB FRANKFURT/MAIN. Der Energieversorger RWE hat in einem Zeitungsbericht genannte Zahlen über einen möglichen Abbau von 700 bis 1 000 Stellen zurückgewiesen. "Die genannten Zahlen sind nicht richtig", sagte eine Sprecherin von Deutschlands zweitgrößtem Energiekonzern am Samstag. Die Zeitung "Die Welt" hatte zuvor berichtet, bei RWE könnten demnächst Arbeitsplätze in dieser Größenordnung gestrichen werden. Dies gehe aus einer Untersuchung hervor, die der Konzern anstrengen ließ. Dabei seien die Tätigkeiten von 9 300 RWE-Beschäftigten unter die Lupe genommen worden. In den nächsten Tagen sollten genaue Ergebnisse der Studie bekannt gegeben werden, berichtete die Zeitung.

Der RWE-Sprecherin zufolge prüft das Unternehmen derzeit, wie der Konzern sich noch effizienter ausrichten lässt. Dabei gehe es aber nicht um einen Stellenabbau, fügte sie hinzu. Konzernchef Jürgen Großmann will die Struktur des zweitgrößten deutschen Energiekonzerns straffen. Er hatte bereits angekündigt, in den nächsten Jahren die Kosten um rund eine Milliarde Euro zu senken. Im August sollten nach früheren Angaben Pläne für Einsparungen vorgelegt werden.

Die Zeitung berichtete außerdem, der RWE-Vorstand lasse überprüfen, unter welchen Bedingungen die Rechenzentren des Konzerns an externe Dienstleister abgegeben werden können. Davon seien 350 Beschäftigte betroffen. Die Sprecherin bestätigte, dass derzeit verschiedene Optionen für die Rechenzentren untersucht würden. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

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