Angeblicher Kauf Heinekens
Krombacher dementiert Übernahmegerüchte

Die Krombacher-Brauerei hat einen Bericht zu einer möglichen Übernahme durch den niederländischen Brauereikonzern Heineken mit deutlichen Worten zurückgewiesen. Heineken wollte die Gerüchte nach wie vor nicht kommentieren.

HB KREUZTAL/AMSTERDAM. "An den Behauptungen ist absolut und hundertprozentig nichts dran", so ein Sprecher des Familienunternehmens aus dem Sauerland am Donnerstag in Kreuztal. "Wir verfolgen mit unseren Marken Krombacher und Schweppes eine klare Strategie am deutschen Markt und sehen keine Veranlassung, daran etwas zu ändern. Krombacher wird ein Familienunternehmen bleiben." Eine Sprecherin des Heineken-Konzerns in Amsterdam wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hatte in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet, dass Heineken derzeit eine mögliche Integration von Krombacher prüfe. Diskutiert werde dabei ein Modell, in dem die Krombacher-Inhaber einen Minderheitsanteil an der Heineken-Holding erhalten und weiterhin das Geschäft in Deutschland steuern dürften. Bernhard Schadeberg, Oberhaupt der Krombacher-Inhaberfamilie und Geschäftsführer der Brauerei, sei im vergangenen Monat mehrmals zu Gesprächen am Heineken-Stammsitz in Amsterdam gewesen, hieß es. Auch dies wurde von Krombacher zurückgewiesen. "Herr Schadeberg war definitiv in diesem Zeitraum nicht in Amsterdam", sagte der Sprecher.

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