Angriff auf Marktführer Philip Morris
Fusion der Tabakkonzerne

Die Tabakkonzerne R. J. Reynolds Tobacco und British American Tobacco (BAT) haben sich am Montag auf die Zusammenlegung ihres USA-Geschäftes geeinigt. Mit der Fusion des zweitgrößten und des drittgrößten Tabakkonzerns soll der Billigkonkurrenz sowie dem sinkenden Absatz begegnet werden.

HB NEW YORK. Dabei übernimmt R.J. Reynolds Tobacco Holdings (RJR) für 2,6 Mrd. Dollar das US-Geschäft von British American Tobacco (BAT) und will damit seine Position im Wettbewerb mit USA-Marktführer Philip Morris stärken.

Die neue Gesellschaft Reynolds American Inc werde einen Jahresumsatz von etwa zehn Mrd. Dollar erzielen und mehr als 30 % des US-Zigarettenmarktes kontrollieren, teilte RJR am Montag in New York nach Börsenschluss mit. Durch die Transaktion würden die R.J. Reynolds Tobacco Co, die die Marken Winston, Camel und Salem herstellt, mit der BAT-Tochter Brown & Williamson Tobacco, die die Marken Pall Mall und Carlton produziert, zusammengeführt. Nach Bekanntgabe der Fusion stiegen die Reynolds-Aktien an der New Yorker Börse um 54 Cents auf 43,25 Dollar. Die Aktien von BAT gaben dagegen um 23 Cent auf 22,02 Dollar je Aktie nach.

Die neue Gesellschaft werde etwa 150 Mill. Aktien im Umlauf haben. Davon würden die RJR-Aktionäre einen Anteil von 58 % halten. Der Rest werde den BAT-Aktionären gehören. RJR rechne damit, die Transaktion Mitte 2004 abschließen zu können. Die geplante Transaktion müsse noch von den Aufsichtsbehörden und den RJR-Aktionären genehmigt werden.

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