Angriff auf Tesla
Wie BMW und Audi das Model X ausbremsen wollen

BMW und Audi wollen dem US-Pionier Tesla offenbar mit rein elektrischen Geländewagen die Stirn bieten. Beide arbeiten an einer passenden Antwort auf das Model X – doch sie kommt sehr spät.
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DüsseldorfDie Entwicklung war mühselig und musste mehrfach verschoben werden, doch Ende des Jahres soll es soweit sein. Dann geht das zweite Modell von Tesla an den Start: Das Model X soll die nächste Stufe in der Erfolgsgeschichte des Elektro-Pioniers zünden. Schon bevor die Auslieferungen begonnen haben, sollen für das elektrische Crossover-Modell mit den markanten Flügeltüren über 20.000 Vorbestellungen vorliegen. Bereits Ende 2016 soll das Model X sich besser verkaufen als das Model S.

Damit wird Tesla für die Premiumhersteller zunehmend zum Ärgernis. Gerade im margenträchtigen Spitzensegment fahren die Amerikaner ihre Achtungserfolge ein. In einigen Ländern verkauft sich das Model S besser als die deutschen Spitzenlimousinen. Das Model X zielt auf den aktuellen SUV-Trend und fordert damit Bestseller wie den Q7 und den X5 heraus. Die Deutschen brauchen eine Antwort.

BMW arbeitet darum längst an einem rein elektrischen SUV, berichtete zuletzt die Wirtschaftswoche. Anders als der i3 und der i8 soll der elektrische Geländewagen im amerikanischen BMW-Werk in Spartanburg gebaut werden – und irgendwann dem Model X auf seinem Heimatmarkt die Stirn bieten. Doch mit der Markteinführung lassen sich die Münchener Zeit: Angepeilter Verkaufsstart für das neue Modell wäre frühestens das Jahr 2018, heißt es in dem Bericht. Tesla hätte also mindestens zwei Jahre Vorsprung.

Auch bei Audi sind die Pläne für ein elektrisches Crossover-Modell offenbar schon weit fortgeschritten. Bereits auf der IAA in Frankfurt soll das neue Modell, das intern als „Sports Activity Vehicle“ bezeichnet wird, als Konzeptfahrzeug präsentiert werden. Das meldet die Branchenseite Automotive News Europe. Für den Tesla-Killer will Audi auf die bewährte technische Basis des Modularen Längsbaukastens zurückgreifen, doch das Design soll sich deutlich von anderen Modellen der Marken abheben. Neben einem rein elektrischen Antrieb soll es das neue Modell aber auch als Plug-in-Hybrid und in einer Wasserstoff-Variante geben, heißt es in den Berichten weiter.

Über einen möglichen Verkaufsstart soll Produktionschef Ulrich Hackenberg bei einer Veranstaltung rund um die CES Asia bereits gesprochen haben. Im Frühjahr 2018 könnte das neue Modell an den Start gehen – mit einer elektrischen Reichweite von 500 Kilometern. Damit wäre Audi auf Tesla-Niveau, ob man sich preislich von Tesla absetzen will, ist noch unklar. Ganz kampflos will VW das Elektrosegment aber offenbar nicht aufgeben.

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  • Kommentar 1: Tesla verdient kein Geld sondern ist pleite !

    Kommentar 2: Habe ein Model S Performance gefahren. 5 mal max. beschleunigen, 5 x voll rekuperieren > Totalausfall ! Die Anschlüsse an der Batterie weggebrannt.
    Kommentar 3:Typisch minderwertige Verarbeitung amer. Hersteller im Interieur trotz teilweiser Übernahme von Bedienelementen von Mercedes.
    Kommentar 4: Die extrem schwere Batterie fühlt man in jeder Kurve.
    Ergebnis: Gut gewollt ist noch Lange nicht gut gemacht ! Elektrisch aber nicht Premium.
    Bye bye Tesla

  • Also die 85 kWh Batterie in meinem Model S reicht voll auf. Die Entwicklung wird weitergehen und mit 120 kWh Batterien ist dann ein oberes Limit erreicht, mehr braucht niemand.

    Ihr Einwand ist unverständlich. Im Model S ist die Batterie quasi die Bodenplatte.

    Dass Opel (und andere deutsche Autobauer) offensichtlich nichts Vernünftiges zustande bringen, ist eine Sache, aber wenn Sie nicht mal die freigegebenen Patente von Tesla nutzen, sind sie selbst schuld.

  • Selten so gelacht :) Die deutschen Aiutobauer haben alles verschlafen, kündigen nur an seit Jahren und bringe nur peinliche E-Autos auf den Markt.

    Seit kurzem Tesla-Fahrer und so begeistert, dass ich nie wieder einen Verbrenner fahren würde, das Markenimage wird sich rasch wandeln, BMW, Audi, VW werden als verstaubte Verbrennermarken von gestern gelten, während TESLA, Renault, auch BYD vielleicht, Chevrolet oder auch Google oder Apple das coolste Markenimage haben werden. Der i8 sieht nach Rotlicht aus, der i3 ist naja, ganz lustig, aber kaum nutzbar mit 150 km.

    Der Tod der deutschen Autobauer ist, dass sie nicht erkannt haben, dass das Herzstück die Batterie ist und nicht mehr der Motor. Und dann 2018 wieder mal vielleicht irgendwas anzukündigen ist zu spät, viel zu spät, da wird bereits das Model 3 in Millionenfachen Stückzahlen am Markt sein und das Amerikanische Selbstbewusstsein (durch Tesla) so gestärkt sein, dass die Verbrennermarken aus "Good Old Germany" nur mehr für nen Oldtimer haben wollen.

    Der Tod des deutschen Autobaus ist die fehlende Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen. Audi, BMW, Merdecedes haben alle Angst, dass ihr E-Auto nicht gut genug ist (weit genug kommt) bei 180, 200, 250 - eine Sorge, die sonst kein Land der Welt mehr hat, aber in Deutschland die Entwicklung bremst und erstarren lässt. E-Autos sind am besten beim Cruisen zwischen 50 und 120.

    Schade, aber man wird deutsche Automarken lange in guter Erinnerung behalten.

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