Angst um deutsche Arbeitsstellen
VW schafft 3 500 Jobs in Russland

Volkswagen will in Russland in den kommenden Jahren rund 3 500 neue Arbeitsplätze schaffen. In den vor einem Monat angekündigten Werksneubau in der Stadt Kaluga etwa 160 Kilometer südwestlich von Moskau will VW etwa 370 Mill. Euro investieren, hat Konzern-Chef Bernd Pischetsrieder angekündigt.

hof DÜSSELDORF. Wie VW mitteilte, wurde nun eigens für das Projekt eine neue Gesellschaft, die „Volkswagen Rus“ gegründet. Der geplante Fabrikneubau hatte im Frühjahr zu heftigen Diskussionen im VW-Aufsichtsrat geführt. Die Arbeitnehmervertreter äußerten die Befürchtung, dass die Produktion zu Lasten der angespannten Beschäftigungssituation der deutschen VW-Werke gehe. Erst nachdem Pischetsrieder versichert hatte, dass aus Russland heraus kein Export nach Westeuropa geplant sei, segneten die Aufsichtsräte die Investition ab, hieß es damals aus Kreisen des Kontrollgremiums.

Ab 2007 sollen in Kaluga Bausätze für Modelle der Marken Volkswagen und Skoda montiert werden. In einem zweiten Schritt will Pischetsrieder ab 2009 eine komplette Fertigungsanlage mit einem Ausstoß von 115 000 Autos im Jahr aufbauen. Dort soll ein robuster Kleinwagen produziert werden.

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