Nach Ansicht des Bochumer Betriebsrats steigt mit der Entscheidung die Gefahr für das Bochumer Werk. Der Druck werde höher, sagte der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel. Aus Sicht der Bochumer sei es problematisch, dass Opel dem Stammwerk Rüsselsheim die volle Auslastung zugesagt habe.
Dies könne bedeuten, dass Bochum die Produktion des Familienautos Zafira an Rüsselsheim verliere. „Das würde die Schließung des Bochumer Werks bedeuten“, sagte Einenkel, der sich dennoch zuversichtlich zeigte. „Das werden wir zu verhindern wissen.“ Darüber sei er sich mit dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Wolfgang Schäfer-Klug einig.
Einenkel bezeichnete die Entscheidung für die neuen Standorte der Astra-Produktion als „fragwürdig“. So stelle er sich auch die Frage, ob es die Kunden akzeptierten, dass der Astra künftig nicht mehr in Deutschland gebaut werden soll.
In die beiden Werke in Ellesmere Port und in Gleiwitz (Gliwice) will die Tochter des US-Autoriesen General Motors (GM) nach eigenen Angaben insgesamt 300 Millionen Euro investieren, um sie auf den neuesten technischen Stand zu bringen. In dem englischen Werk, in dem bereits etwa 2100 Mitarbeiter Astra-Modelle bauen, werden nach Angaben des Herstellers dadurch etwa 700 neue Stellen geschaffen. Darüber hinaus sollen 3000 neue Jobs bei Zulieferern und Kunden entstehen.
Die Entscheidung für Ellesmere Port wurde möglich, weil die Belegschaft einem neuen Tarifvertrag zustimmte. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA akzeptierten 94 Prozent der dortigen Beschäftigten einen Lohnverzicht. Gesamtbetriebsratschef Schäfer-Klug kritisierte, das Management habe „großen Druck“ aufgebaut und mit der Schließung des Werkes gedroht.
Die von der Belegschaft in Ellesmere Port akzeptierten Lohn- und Arbeitsbedingungen sollen ab 2013 gelten. 2015 soll dann dort die Produktion des neuen Astra beginnen. Jährlich sollen dort mindestens 160.000 Fahrzeuge vom Band laufen.
Der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild, der auch Mitglied des Opel-Aufsichtsrates ist, kritisierte die Weichenstellung in einer Mitteilung als falsch. „Wir sind verwundert, dass der Vorstand solche Entscheidungen verkündet, ohne jede Abstimmung mit den Betriebsräten und der IG Metall. Wenn es ein Unternehmen in Deutschland gibt, dass die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer braucht, dann ist es Opel.“

Es ist in der heutigen Zeit eigentlich ein Unding,dass eine relativ primitive Maschine wie ein Auto nicht vollautomatisch ohne Menscheneinsatz produziert wird.
Menschen sollten generell nicht mehr in der Güterproduktion zum Einsatz kommen .

Der VW Golf ist auch durch das Vw Gesetz priviligiert. Das VW Gesetz gehört, damit VW wie andere Hersteller auch interessant für Investoren wie GM wird. Der Laden gehört zerlegt und aufgeteilt. Viel zu hohe Gehälter und teure Produktionsstandorte au Kosten der Steuerzahler. VW musste in den Achzigern schonmal vom deutschen Steuerzahler gerettet werden.

Wo bleiben die zahlenden Kunden bei OPEL???
Rabatt-Schlacht bei Opel - Nachlässe bis 30 Prozent !!!
Der für Opel wichtige Kompaktwagen Astra wird demnach derzeit mit Nachlässen von ca. 30 Prozent angeboten. Der Konkurrent VW Golf ist dagegen maximal mit einem Rabatt von zehn Prozent zu bekommen.
Jetzt ermittelte das Uni-Institut Center of Automotive Research (CAR), dass im Januar lediglich 4.074 Astra neu zugelassen wurden. Allerdings habe der Erzkonkurrent Volkswagen den Absatz im gleichen Zeitraum von 11.972 auf 13.985 gesteigert. Der Verkauf des Astra werde noch immer wesentlich vom „alten Kombi-Modell“ gestützt !!!
Nach Angaben von CAR wurden nach Abzug der Kombi-Zahlen im Januar nur 1.415 Astra - der Golf habe dagegen ohne Kombi im Jahresvergleich 7.855 - neu zugelassen. Das ist eine Hausnummer und jetzt die Frage: hat da OPEL noch eine Zukunft – mit oder ohne Betriebsrat ?!
Desaströs das Ganze, und die Kunden wollen nicht mehr. Aber die haben das Sagen!
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