Anlagenbau
Dürr hebt Dividende kräftig an

Es hat ein bisschen gedauert, doch nun hat die Autokrise auch den Anlagenbauer Dürr erreicht. Der Auftragseingang ist eingebrochen, Kurzarbeit steht an. Und dennoch hebt der Anlagenbauer die Dividende kräftig an.

DÜSSELDORF. Die Krise in der Autoindustrie erreicht den weltgrößten Lackieranlagenbauer Dürr. Für 2009 erwarte man moderate Rückgänge beim Ergebnis, sagte Dürr-Chef Ralf Dieter. 2008 verdoppelte sich der Jahresüberschuss nach vorläufigen Jahreszahlen auf 46 Mio. Euro. Die Dividende steigt von 40 auf 70 Cent je Aktie. Allerdings ist der Auftragseingang für Lackieranlagen und Prozesstechnik per Ende Dezember um 18 Prozent auf 1,46 Mrd. Euro geschrumpft.

Kunden hätten kurz vor Jahresende Aufträge im Wert von 200 Mio. Euro vorschoben, teilte der vor allem für die Autoindustrie tätige Stuttgarter Konzern am Donnerstag mit. Dürr will sich daher in Frankreich und den USA von rund 200 Beschäftigten trennen. Mit Zeitkonten und Verhandlungen über Kurzarbeit will Dürr in Deutschland Entlassungen vermeiden. „Aufgrund unserer stabilen Finanzlage und unseren technologisch führenden Produkten werden wir gestärkt aus der Krise hervorgehen“, sagte Dieter dem Handelsblatt.


Am Freitag ausführlich im Handelsblatt:



Gut gepolstert durch die Krise: Viele Firmen werden verlieren, doch noch mehr gewinnen. Hohes Eigenkapital schafft beste Voraussetzungen

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