Anlagenbau
SMS-Group-Chef kritisiert Staatshilfen für Unternehmen

Während andere Unternehmen seit Wochen nicht müde werden, die Bundesregrieung und damit den Staat um Hilfe anzugehen, hält sich der Chef des Anlagenbauers SMS-Group zurück. Private Unternehmen müssten ohne öffentliche Hilfen auskommen, sagt Heinrich Weiss dem "Handelsblatt".

HB DÜSSELDORF. Der Chef und Miteigentümer des Anlagenbauers SMS Group, Heinrich Weiss, spricht sich gegen öffentliche Hilfen für Privatunternehmen aus. "Wenn ich ein bedeutendes unternehmerisches Risiko eingehe, kann ich nicht öffentliche Hilfe beanspruchen, wenn es schiefgegangen ist", sagte Weiss dem Handelsblatt (Montagsausgabe). Staatssubventionen als "Reparaturbetrieb des Kapitalismus" verzerrten den Wettbewerb, sagte Weiss mit Hinblick auf die diskutierten Hilfen für Schaeffler und Opel.

Der Schutzschirm für die Banken sei dagegen wegen der Bedeutung der Branche für die Gesamtwirtschaft notwendig. Der Chef des Weltmarktführers im Bau von Stahl- und Walzwerken kündigte an, die Investitionen in der Krise zu verdoppeln. Als erstes würde das Geschäft in China wieder anspringen. Eine Prognose, wann das sein wird, wagt er allerdings nicht SMS habe seit September keinen größeren Auftrag mehr bekommen, sei in den Ingenieurabteilungen bis Ende 2009 und in der Fertigung bis Ende 2010 auselastet.

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