Anlagenbauer geht an arabische Staatsfirma
MAN verkauft Ferrostaal

Der Münchener Maschinen- und Nutzfahrzeugbauer MAN verkauft seine Anlagenbautochter MAN Ferrostaal an das Staatsunternehmen International Petroleum Investment Company (IPIC) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. MAN konzentriert sich damit auf zwei Kernbereiche.

HB DÜSSELDORF. Die Araber übernehmen nach einer Absichtserklärung 70 Prozent der Anteile rückwirkend zum 1. Januar 2008, teilte MAN mit. Über Details sei bis zum endgültigen Abschluss Stillschweigen vereinbart worden.

MAN werde sich künftig nur noch um den Maschinenbau in der Transportbranche kümmern. "Damit ist der 2005 eingeleitete Fokussierungsprozess der MAN Gruppe beendet", erklärte Vorstandschef Hakan Samuelsson.

Die IPIC investiert für die Regierung in Abu Dhabi vor allem in Öl- und Gasprojekte. Ihre Investments haben einen Wert von mehr als zwölf Milliarden Dollar. Das Unternehmen hält Anteile an der Hyundai Oilbank in Südkorea, an der spanischen Cepsa, an Borealis und OMV in Österreich sowie an der japanischen Raffineriegruppe Cosmo.

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