Anlagenbauer
Kuka erhöht Margenziel

Nach einem überraschend starken zweiten Quartal setzt sich der Anlagen- und Roboterbauer Kuka höhere Ziele. Mit dem Ergebnis lag das Unternehmen über den Erwartungen der Analysten. Seine Schulden konnte Kuka indes abbauen.

HB MÜNCHEN. 2007 werde die Ebit-Marge auf 4,6 Prozent zulegen, kündigte der Vorstand am Dienstag in Augsburg an. Bisher waren 4,2 Prozent angepeilt worden. Von April bis Ende Juni erzielte der Konzern, der erst im Startquartal in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt war, eine Marge von 5,7 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg auf 18,5 Mill. Euro; im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 1,4 Mill. Euro angefallen.

Im abgelaufenen Quartal legte der Umsatz um 23 Prozent auf 324,4 Mill. Euro zu. Sowohl in der Roboter- als auch in der Anlagen- und Systemtechnik liefen die Geschäfte besser. Der Auftragseingang ging allerdings um 7,7 Prozent auf 288 Mill. Euro zurück.

Unterm Strich blieb ein Gewinn von 79,6 Mill. Euro nach einem Verlust von 55,8 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Verkauf der Verpackungstechnik trug mit 66,5 Mill. Euro dazu bei. Mit der Trennung hatte sich Kuka weitgehend von seinen Schulden befreit. Die Nettoliquidität belief sich Ende Juni auf 47 Mill. Euro.

Mit den Quartalsergebnissen lag Kuka deutlich über den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Umsatz von 296,5 Mill. Euro, einem Ebit von 12,1 Mill. und einem Überschuss von 59,5 Mill. Euro gerechnet hatten. Die ehemalige IWKA hatte sich kürzlich umbenannt und den Sitz von Karlsruhe nach Augsburg verlegt.

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