Anlagenbauer: Nachfrage nach Gea-Maschinen weiterhin hoch

Anlagenbauer
Nachfrage nach Gea-Maschinen weiterhin hoch

Der auf Maschinen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie spezialisierte Konzern Gea merkt bisher nichts von der Konjunkturkrise. Die Bestellungen im vierten Quartal legten sogar zu.
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DüsseldorfVon einer Konjunkturkrise ist beim Anlagenbauer Gea bislang nichts zu spüren. „Der Auftragseingang blieb bis zum Jahresende stark“, erklärte Finanzvorstand Helmut Schmale am Mittwoch anlässlich einer Investorenkonferenz in New York.

Die Bestellungen im vierten Quartal seien höher als in den vorherigen Quartalen ausgefallen. Daher gehe der Vorstand davon aus, 2011 insgesamt einen Auftragseingang von 5,6 (Vorjahr: 4,6) Milliarden Euro verbucht und damit den oberen Rand der angekündigte Bandbreite erreicht zu haben.

Der vor allem auf Maschinen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie spezialisierte Konzern peilt 2011 inklusive Akquisitionen Erlöse zwischen 5,1 und 5,3 (4,4) Milliarden Euro an. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll ohne Berücksichtigung des neuen Segments Gea Convenience-Food Technologies 9,3 bis 9,5 Prozent erreichen. Gea will am 6. Februar die vorläufigen Eckwerte für 2011 veröffentlichen und einen Ausblick auf das laufende Jahr wagen.

Der deutsche Maschinenbau, mit zahlreichen Mittelständlern aber auch börsennotierten Konzernen wie ThyssenKrupp und Gildemeister Rückgrat der deutschen Wirtschaft, bekommt bislang kaum etwas von den Auswirkungen der Schuldenkrise zu spüren. Nach fulminanten Zuwachsraten in der ersten Hälfte des Jahres 2011 hat sich die Wachstumskurve allerdings abgeflacht.

Wegen der Konjunktursorgen versah der Präsident des Branchenverbandes VDMA, Thomas Lindner, zuletzt die Produktionsprognose für 2012 mit einem Fragezeichen. Diese sieht ein Plus von vier Prozent vor nach 14 Prozent in 2011.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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