Anteil an Pharmafirma Zentiva
Sanofi-Aventis kauft in Tschechien ein

Um in Ost- und Mitteleuropa stärker Fuß zu fassen hat sich der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis für 430 Millionen Euro knapp 25 Prozent der Anteile am tschechischen Generika-Hersteller Zentiva gesichert.

HB PARIS. Der Anteil von 24,876 Prozent sei von der privaten Beteiligungsfirma Warburg Pincus und verschiedenen Managern sowie Mitarbeitern von Zentiva erworben worden, teilte Sanofi-Aventis am Montag mit. Damit werde der Konzern nun der wichtigste Anteilseigner von Zentiva - einem Hersteller von Nachahmerprodukten - sein. Nach dem Geschäft werde das Zentiva-Management noch rund 5,86 Prozent der Anteile besitzen.

Zentiva ist in Rumänien, Tschechien und der Slowakei präsent und entwickelt sich derzeit auch rasch in Polen, Russland und den baltischen Staaten. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Konzern einen Netto-Gewinn von 65 Mill. Euro bei Umsätzen von 410 Mill. Euro. Das Unternehmen hat mehr als 4000 Angestellte.

Sanofi-Aventis hatte im vergangenen Jahr erklärt, auf dem Generika-Markt zulegen zu wollen. Der Konzern betonte aber auch, Ziel sei es nicht, hier mit den Marktführern wie Israels Teva Pharmaceuticals oder der Schweizer Firma Sandoz, die zu Novartis gehört, zu konkurrieren.

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