Anteile von Daimler-Chrysler
Merkel gewinnt Banken für EADS

Daimler-Chrysler und die Bundesregierung werden bereits in der nächsten Woche eine gemeinsame Lösung vorstellen, wie ein Teil der EADS-Anteile des Autokonzerns an einen Pool von Banken übertragen wird.

HB BERLIN. „Die Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss“, erfuhr das Handelsblatt aus dem Bundesfinanzministerium. Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche hatte unlängst bekannt gegeben, dass er 7,5 Prozent seines Anteils von insgesamt 22,5 Prozent verkaufen will.

Nach Informationen des Handelsblatts werden mehr als die bisher geplanten fünf Investoren das Aktienpaket von Daimler-Chrysler übernehmen. Neben privaten Geldhäusern wie der Deutschen Bank, Commerzbank und Goldman Sachs werden sich auch öffentlich-rechtliche Banken an dem Kauf des Aktienpakets beteiligen. So soll auch die WestLB unter ihrem Chef Thomas Fischer den Finanzclub ergänzen.

Um den deutschen Anteil an EADS konstant zu halten, hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den vergangenen Wochen um die Organisation eines Clubs verschiedener Banken gekümmert. Grund für die Intervention sind Befürchtungen, der Sanierungskurs von EADS könnte zu Lasten der deutschen Standorte gehen.

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