Anteilskauf
Vier Interessenten für Evonik

Vier Investoren haben ihre Fühler nach dem Essener Mischkonzern Evonik ausgestreckt. Evonik-Chef Werner Müller sagte am Montag in Hannover, er habe den Eindruck, dass „alle vier gleichermaßen Interesse haben“.

HB HANNOVER. Er bestätigte Informationen aus Finanzkreisen, wonach vier Interessenten beim Evonik-Eigentümer, der RAG-Stiftung, Offerten für einen 25-prozentigen Anteil an Evonik eingereicht haben. Kreisen zufolge handelt es sich um Blackstone, KKR, Bain Capital und CVC. Diese prüften nun die Bücher von Evonik. Im Mai und Juni seien verbindliche Offerten zu erwarten, hatte es geheißen.

Die Stiftung hat ihre Pläne für einen Börsengang von Evonik mit den Sparten Chemie, Energie und Immobilien wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten auf Eis gelegt. Eine erste Tranche soll nun an einen Investor gehen. Die erwarteten Milliardeneinnahmen aus dem Evonik-Verkauf sollten die Folgekosten des auslaufenden deutschen Steinkohlebergbaus decken.

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