Anteilstausch mit Statoil
BASF erhöht Öl-Produktion

Der Deal ist perfekt: BASF tauscht Geschäftsteile mit dem Ölkonzern Statoil. Das Geschäft gilt bereits rückwirkend zum 1. Januar. Weit über eine Milliarde Dollar lässt es sich BASF kosten.
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FrankfurtDer Chemiekonzern BASF hat den geplanten Tausch von Geschäftsteilen mit dem norwegischen Ölkonzern Statoil in trockene Tücher gebracht. Das Geschäft sei jetzt mit Rückwirkung zum 1. Januar 2013 vollzogen worden, teilte das weltgrößte Chemieunternehmen am Mittwoch mit. Nach der Vereinbarung erhält die BASF-Tochter Wintershall von Statoil Anteile an drei bereits produzierenden Öl- und Gasfeldern in der Nordsee. Damit kann die BASF-Öl- und Gastochter in dem wichtigen Förderland ihre Produktion auf täglich 40.000 Barrel Öläquivalent (boe) von zuletzt 3000 boe deutlich erhöhen.

Im Gegenzug zahlt BASF 1,35 Milliarden Dollar an Statoil und beteiligt den norwegischen Staatskonzern an dem Gasfeld Edvard Grieg. Weitere 100 Millionen Dollar können noch hinzukommen. Norwegen ist der größte westeuropäische Gasexporteur. Schon seit einigen Jahren forciert Wintershall dort den Ausbau der Geschäfte. Ein großer Schritt gelang Ende 2008 mit dem Kauf der norwegischen Revus Energy, die inzwischen in der Tochter Wintershall Norge aufgegangen ist.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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