Antriebsspezialist
Bosch Rexroth setzt auf Windenergie

Der Antriebsspezialist Bosch Rexroth hat ein neues Werk für Windrad-Getriebe in Betriebs genommen. 180 Millionen Euro investiert Bosch Rexroth bis 2013 in die Windkraft. Im Hinblick auf die Größe des Bosch-Konzerns keine Unsumme. Aber durchaus ein klares Bekenntnis zum Ausbau der erneuerbaren Energien.

HB NÜRNBERG. Mit der Einweihung eines millionenteures Werkes für Windrad-Getriebe in Nürnberg baut der Antriebsspezialist Bosch Rexroth seine Produktion im Bereich der erneuerbaren Energien weiter aus. „Auch die Windenergie leidet unter der Finanzkrise, die Finanzierung schon geplanter Windparks in Europa und den USA ist erschwert“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Franz Fehrenbach, am Mittwoch zur Eröffnung.

Mittel- und langfristig sei jedoch mit einem starken Wachstum der Branche zu rechnen, die 2008 weltweit um 36 Prozent zugelegt habe. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen eine Fertigung in China aufgebaut, die USA sollen bald folgen.

180 Mio. Euro will Bosch Rexroth bis 2013 in das Nürnberger Werk investieren, das neben dem Leitwerk im nordrhein-westfälischen Witten die zweite Produktionsstätte des Unternehmens für Windkraft- Großgetriebe in Deutschland ist. 123 Mio. Euro stecken bereits in den Fertigungsmaschinen und dem Bau der Halle, die so groß wie fünf Fußballfelder ist.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte bei der Eröffnung, Investitionen in solcher Höhe seien ein positives Signal. Bereits im Januar hatte die Fertigung einzelner Zahnräder begonnen, seit März werden die Getriebe von den rund 280 Mitarbeitern auch montiert. Zukünftig sollen etwa 700 Menschen in dem Werk beschäftigt sein.

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