Anzeigenkampagne
Kärcher kämpft gegen Namens-Missbrauch im Wahlkampf

Der schwäbische Reinigungsspezialist Kärcher kämpft gegen den Missbrauch seines Namens durch die Politik im französischen Präsidentschaftswahlkampf. Der Name ist in aller Munde, seit Innenminister und Präsidentschaftskandidat Nicolas Sarkozy bei den Jugendunruhen vor eineinhalb Jahren damit gedroht, die Vororte mit „dem Kärcher“ zu reinigen.

HB WINNENDEN. Mit einer Anzeigenkampagne in französischen Tageszeitungen, die sich das Familienunternehmen aus Winnenden (Baden-Württemberg) mindestens 100 000 Euro kosten lässt, zeigt sich Kärcher mit der Verwendung seines Namens in politischen Zusammenhängen „nicht einverstanden“.

Ein Sprecher von Kärcher sagte am Mittwoch, man habe auch Briefe an alle Präsidentschaftskandidaten in Frankreich verschickt. Darin habe das Unternehmen die Politiker höflich gebeten, den Namen von Kärcher künftig nicht mehr in einem falschen Zusammenhang zu bringen. Der Name Kärcher solle aus der politischen Diskussion heraus gehalten werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%