Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.
Bombardier-Werk Vetschau geht an ungarische Finanzgruppe

Der Schienenfahrzeuge-Hersteller Bombardier hat sein Werk im brandenburgischen Vetschau an eine Investorengruppe aus Ungarn verkauft. Der Traditionsbetrieb soll unter dem neuen Namen TransTec Maschinenbau GmbH weitergeführt werden.

HB/dpa BERLIN. Die insgesamt 109 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Zum Kaufpreis wurden von den beteiligten Firmen am Mittwoch keine Angaben gemacht. Der kanadische Bombardier-Konzern wollte sich sich bereits seit längerer Zeit von dem Werk trennen. In Vetschau werden Drehgestelle und Schweißbaugruppen hergestellt.

Ursprünglich sollte die Produktion von Drehgestellen ins nordrhein-westfälische Siegen verlegt werden. Nach Protesten der Belegschaft unterschrieb Bombardier im vergangenen Jahr jedoch einen Vertrag zur Standortsicherung bis 2006. Mit dem Verkauf sicherten die Kanadier den ungarischen Investoren nun Aufträge zu, die nach Angaben von Bombardier-Geschäftsführer Klaus Baur eine „signifikante Auslastung des Werkes bis 2006 sicherstellen“. Für den Traditionsbetrieb ist die Veräußerung bereits der dritte Verkauf nach der Wende.

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