Armaturenhersteller
Grohe könnte in Japan neuen Käufer finden

Grohes Weg könnte nach Japan führen: Der Sanitärarmaturen-Hersteller führt derzeit handfeste Gespräche mit dem Baustoffhersteller Lixil. Es wäre der bislang größte Zukauf eines japanischen Unternehmens in Deutschland.
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DüsseldorfDer Sanitärarmaturen-Hersteller Grohe könnte nach Informationen des „Wall Street Journal“ nach Japan verkauft werden. Die Eigentümer führten „weit fortgeschrittene Gespräche“ mit dem japanischen Baustoff- und Gebäudetechnikhersteller Lixil, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen am Montag. Das Geschäft werde mit etwas mehr als drei Milliarden Euro bewertet und wäre damit der bislang größte Zukauf eines japanischen Unternehmens in Deutschland, hieß es.

Der deutsche Armaturenhersteller ist im Besitz von internationalen Finanzinvestoren. Eine Sprecherin wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren. Neben einem Verkauf sei auch ein Börsengang möglich, sagte sie.

Die Grohe-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit rund 9000 Mitarbeiter. 2300 davon sind an drei deutschen Produktionsstandorten beschäftigt. Insgesamt hat die Grohe-Gruppe 2012 einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro gemacht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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