Aromahersteller
Teure Düfte machen Symrise glücklich

Der Aromahersteller Symrise kann höhere Gewinne ausweisen. Teure Düfte sind wieder gefragt. Die Konjunkturerholung macht sich positiv bemerkbar.
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HB FRANKFURT. Der Duft- und Aromenhersteller Symrise hat im Sommerquartal von der wiedererstarkten Nachfrage nach Luxusparfums und von guten Geschäften in Schwellenländern profitiert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im dritten Quartal binnen Jahresfrist um 20 Prozent auf 90 Millionen Euro gestiegen, teilte Symrise am Dienstag im niedersächsischen Holzminden mit.

Analysten hatten im Schnitt mit 87 Millionen Euro gerechnet. Die positive Entwicklung des ersten Halbjahres habe sich fortgesetzt, erklärte der Vorstand.

Die Konjunkturerholung in Europa schob die Nachfrage nach teuren Kosmetika und Parfums an. Dazu stützte das Geschäft in den Schwellenländern, die mittlerweile für 46 Prozent des Umsatzes stehen. Symrise erwirtschaftete im abgelaufenen Quartal einen Überschuss von 38,4 Millionen Euro - ein Plus von 31 Prozent. Seinen Umsatz erhöhte das Unternehmen um 16,4 Prozent auf 410,2 Millionen Euro.

„Angesichts der erfreulichen Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten sind wir überzeugt, dass Symrise die Ziele für das Gesamtjahr erreichen wird“, erklärte Konzernchef Heinz-Jürgen Bertram. Symrise erwartet einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von mehr als acht Prozent. Dabei stellt das Management eine operative Rendite (Ebitda-Marge) von mehr als 20 Prozent in Aussicht. In den ersten neun Monaten kam Symrise bereits auf eine operative Marge von 22,2 Prozent.

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