
HB DÜSSELDORF. Demnach soll der Umsatz des Genfer Konzern in den kommenden fünf Jahren organisch um 4,5 bis 5,5 Prozent pro Jahr wachsen - bisher war bis 2013 ein Wachstum von vier bis sechs Prozent in Aussicht gestellt worden. Das Marktwachstum bezifferte der Konkurrent von Symrise unverändert auf zwei bis drei Prozent. Givaudan setzt vor allem die Nachfrage aus Schwellenländern. Diese sollen bis 2015 rund die Hälfte zum Konzernumsatz beitragen, derzeit sind es 41 Prozent.
Givaudan gab zudem bekannt, dass die Produktion von Pulveraromen für Suppen und Soßen nach Ungarn verlagert wird. In England soll eine Fabrik geschlossen werden, in der Schweiz will Givaudan einen Teil eines Werks zumachen. Wieviele Mitarbeiter von der Maßnahme betroffen sind, wollte ein Firmensprecher nicht sagen. Doch durch die Verlagerung kommen Restrukturierungskosten von rund 75 Mio. Franken auf Givaudan zu, die zu zwei Dritteln das Ergebnis 2010 belasten werden.
Am Ausblick für das laufende Jahr ändert sich dem Firmensprecher zufolge aber nichts: Givaudan peile weiterhin ein Umsatzwachstum von fünf Prozent in Lokalwährungen und eine operative Marge (Ebitda) von 22,7 Prozent an.