Aromenhersteller Rekordjahr für Symrise

Der niedersächsische Dufthersteller Symrise hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr unerwartet kräftig gesteigert. Besonders stark war die Entwicklung im vierten Quartal.
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Symrise setzte im vergangenen Jahr 2,12 Milliarden Euro um. Das ist ein Plus von fast 16 Prozent. Quelle: dpa
Symrise AG.

Symrise setzte im vergangenen Jahr 2,12 Milliarden Euro um. Das ist ein Plus von fast 16 Prozent.

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FrankfurtEin starkes Geschäft in Lateinamerika und die Übernahme des französischen Rivalen Diana haben Symrise ein Rekordjahr beschert. Nach einem unerwartet kräftigen Umsatz- und Ergebnisanstieg schraubt der Duft- und Aromenhersteller die Dividende um fünf Cent auf 75 Cent je Aktie hoch.

„Für Symrise war 2014 ein rundum erfolgreiches Jahr“, urteilte Vorstandschef Heinz-Jürgen Bertram am Dienstag. „Wir sind damit strategisch wie auch finanziell bestens aufgestellt, um unser profitables Wachstum 2015 fortzusetzen und den Markt erneut zu übertreffen.“

An der Börse legte die Symrise-Aktie im frühen Handel knapp ein Prozent auf 57,39 Euro zu und führte damit die Gewinnerliste im Nebenwerteindex MDax an.

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Platz 8: Britney Spears

Mit 23 Millionen US-Dollar Umsatz schafft es die Parfüm-Kollektion von Britney Spears auf den zehnten Platz der beliebtesten Düfte in den USA. Das hat die Finanz-Website „MarketWatch“ bekannt gegeben. Schon bald soll es von Spears auch neue Odeurs geben, so die Kosmetikfirma Elizabeth Arden Inc., die Lizenzen der Britney-Spears-Parfüms hält.

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Platz 7: Paris Hilton

Modedesignerin Paris Hilton präsentiert eines ihrer Parfüms. Natürlich ist es nach ihr benannt. Ihre Kollektion erwirtschaftete 24 Millionen US-Dollar. Damit schafft sie es in die Top Ten der US-amerikanischen Düfte.

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Platz 6: Sean John Combs

Rapper Sean „Diddy“ Combs (2.v.r.) stellt in New York seinen Duft „Unforgivable“ vor. Die Version „Unforgivable for men“ räumte sogar den „FiFi Award Men's Fragrance Of The Year – Luxe 2007“ ab. Kein Wunder, dass sich die Kollektion von P. Diddy bei den Amerikanern großer Beliebtheit erfreut. 26 Millionen US-Dollar sprangen zuletzt an Umsatz heraus.

Mariah Carey
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Platz 6: Mariah Carey

Die Düfte der Sängerin erzielten ebenfalls einen Umsatz von rund 26 Millionen US-Dollar. Eines ihrer neusten Parfüms heißt „Dreams“. Es soll unter anderem nach karamellisiertem Apfel, Anis und Mandel riechen.

Centrepoint Winter Whites Gala at Kensington Palace
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Platz 6: Taylor Swift

Die Düfte von Sängerin Taylor Swift schaffen es auf Platz 6 der erfolgreichsten Promi-Parfüms in den USA. 27 Millionen US-Dollar betrug der Umsatz im Jahr 2013. Ihre erste Duft-Kreation „Wonderstruck“ kam 2011 auf den Markt. Das Parfüm ist nach einer Textstelle in Swifts Lied „Enchanted“ benannt.

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Platz 4: Rihanna

„Nude“ heißt eines der bekanntesten Parfüms der Sängerin. Nacktheit soll auch der Geruch nach Holz und Moschus in Kombination mit fruchtigen Aromen verkörpern. Mit einem Umsatz von rund 31 Millionen US-Dollar schafft Rihanna es mit ihrer Kollektion auf Platz 4 der beliebtesten Düfte in den USA.

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Platz 4: Beyoncé Knowles

Im Februar 2014 stellte Beyoncé Knowles ihr neues Parfüm „Rise for women“ vor. Inspiration war angeblich die innere Stärke der Frau. Mit ebenfalls 31 Millionen US-Dollar Umsatz teilt sich die Sängerin den vierten Platz mit Rihanna.

Im laufenden Jahr rechnet der Vorstand sowohl in den etablierten Märkten des Unternehmens als auch in den Schwellenländern mit „solider Kundenachfrage und hoher Auslastung“. Symrise wolle schneller als der weltweite Markt für Duftstoffe und Aromen wachsen, für den ein Plus von zwei bis drei Prozent erwartet werden.

Die operative Rendite (Ebitda-Marge) soll rund 20 Prozent erreichen - 2014 lag diese bei 20,6 Prozent. Bis 2020 strebt der Konzern unverändert ein Umsatzwachstum von jährlich fünf bis sieben Prozent und eine operative Rendite von 19 bis 22 Prozent an.

2014 ist Symrise nach eigenen Angaben zur weltweiten Nummer drei unter den Duft- und Aromenherstellern nach Givaudan und Firmenich aufgestiegen. Marktführer Givaudan aus der Schweiz will seinen Umsatz mittelfristig aus eigener Kraft um jährlich 4,5 bis 5,5 Prozent ausbauen. 2014 betrug das Wachstum 3,7 Prozent.

Symrise setzte vergangenes Jahr 2,12 Milliarden Euro um, ein Anstieg von fast 16 Prozent. Der Konzern überschritt damit erstmals die Umsatzmarke von zwei Milliarden Euro und wuchs am stärksten in Lateinamerika. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) legte um 24 Prozent auf 464,5 Millionen Euro zu - mehr als Analysten erwartet hatten.

Das Unternehmen hatte Diana für 1,3 Milliarden Euro übernommen und wurde mit dem Zukauf zur weltweiten Nummer Eins bei Aromen für die Tierernährung. Diana ist seit Juli in den Büchern. Symrise wolle grundsätzlich aus eigener Kraft wachsen, erklärte der Vorstand.

Um sich etwa Zugang zu neuen Technologien oder Kunden zu schaffen oder die Versorgung mit knappen Rohstoffen zu sichern, seien aber weitere Zukäufe und strategische Partnerschaften denkbar.

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