Arzneimittel-Hersteller
Bestechungsskandal macht GSK zu schaffen

Nach dem Bekanntwerden eines Bestechungsskandals in China befürchtet der britische Arzneimittelhersteller GlaxoSmithKline negative Folgen. Seine Prognose für das Geschäftsjahr hat der Konzern indes bekräftigt.
  • 0

LondonDer wegen eines Bestechungsskandals in China unter Druck stehende britische Arzneimittel-Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) befürchtet negative Folgen für sein Geschäft. „Das wird Auswirkungen auf unser Abschneiden in China haben“, sagte Konzernchef Andrew Witty am Mittwoch in London. „Aber es ist noch zu früh, um das Ausmaß zu bestimmen.“

Glaxo gab in dieser Woche zu, dass Spitzenmanager chinesisches Recht gebrochen hätten. GSK soll mit Hilfe von Reisebüros und Beratungsfirmen im gewaltigen Umfang Ärzte und Behördenvertreter geschmiert haben, um den Umsatz anzukurbeln und Medikamentenpreise hochzutreiben. Vier chinesische Spitzenmanager des Konzerns wurden verhaftet.


Im abgelaufenen Quartal steigerte Glaxo seinen Konzernumsatz um zwei Prozent auf 6,62 Milliarden Pfund. Der Gewinn je Aktie kletterte um ein Prozent auf 26,3 Pence. Die Analystenprognosen wurden damit leicht übertroffen. Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für das Geschäftsjahr: Der Umsatz soll um ein Prozent wachsen, der Gewinn je Aktie um drei bis vier Prozent.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Arzneimittel-Hersteller: Bestechungsskandal macht GSK zu schaffen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%